DornTorus - „Eine Geometrie für Alles”
 
Klarstellungen

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Ich kann es nicht oft genug wiederholen: das DornTorus-Modell ist weder Physik noch Mathematik, und am allerwenigsten ist es Esoterik! Es ist ein reines Gedankenspiel, mit dessen Hilfe die mathematische Struktur grundlegender physikalischer Objekte und Vorgänge, betreffend „Elementarteilchen” und „Raum”, visuell assoziativ verdeutlicht werden soll. Die Umschreibungen in diesen Analog-Bildern sind zwar nicht ganz willkürlich gewählt, aber keinesfalls zwingend. Hauptmotive für die Wahl des Dorntorus sind:
• die ausgesprochene Einfachheit und ontologische Sparsamkeit („Ockhams Rasiermesser”):
• Enthaltensein eines ganzen Satzes unterschiedlicher Elementarteilchen in einer einzigen Entität, hervorgegangen aus nur einem Prinzip
• die überragende Symmetrie, deshalb gute bildliche Vorstellbarkeit und
• die relativ einfache Programmierung der Grafiken und Animationen.
 
Wichtig bei der Wahl war auch die Möglichkeit, eine
• Alternative zur engrammhaften Bedeutung des dreidimensionalen (mehr oder weniger) statischen linearen Raumes zu bieten:
• einen dynamischen, nichtlinearen Raum, der unendlich viele oder - anders interpretiert - gar keine Dimensionen hat.
 
Weitere nützliche Eigenschaften des DornTorus-Raumes sind:
• die dynamische Selbstähnlichkeit - dadurch Selbstmetrisierbarkeit
• die schnell zunehmende Entwicklung komplexer Strukturen und Muster
• das Potenzial zum Abgreifen dimensionsloser Konstanten
• die Nichtlokalität aller Ereignisse
• die intrinsischen Eigenschaften der Nichtlinearität, die linearen Räumen erst trickreich hinzugefügt werden müssen
• der Verzicht auf ein Kontinuum - im Gegenzug Gewinn anschaulicher Bilder von Quantelungen
• Verzichtbarkeit auf künstlich eingeführte „Felder”, denn der DornTorus-Raum bietet
• die Möglichkeit der Zurückführung abstrakter Begriffe wie Kraft und Energie auf nachvollziehbare dynamische Vorgänge:
• durch Ortsveränderung aufgrund von dynamischen Wechselwirkungen und geometrischen Überlagerungen wird die Kraft definiert und nicht umgekehrt
• manche fundamentale Rätsel lösen sich in Wohlgefallen auf, allen voran die Frage nach der Zeit
• u.v.m. ....
 

Für Physiker:

Es soll keine der etablierten oder in Arbeit befindlichen physikalischen Theorien in irgend einer Weise kritisiert werden. Das DornTorus-Modell erhebt nicht den Anspruch, eine Theorie für Alles zu sein, oder auch nur in Konkurrenz zu treten mit diesbezüglichen anderen Ideen und Lösungswegen. Es ist gedacht als Anregung, wenigstens ab und zu fixierte Gewohnheiten, eingefahrene Denk-Automatismen und die Vorgaben des konventionellen Mainstream-Denkens zu verlassen, spielerisch, nur zum Spaß und zur Inspiration! Angesprochen sind theoretische Physiker, die ja gewohnt sind in Zahlenräumen bis hin zu den Oktonionen, in Mannigfaltigkeiten, in abstrakten Mengen und Gruppen zu denken. Für Nicht-Physiker soll es einfach ein spannendes Spiel sein, um Vorstellungs- und Abstraktionsvermögen zu üben, was wiederum hilfreich bzw. unumgänglich ist für ein annäherndes Verständnis heutiger Physik und Kosmologie.
 
Um mit Hilfe des DornTorus-Modells Berechnungen anzustellen und Voraussagen zu treffen, bedarf es, wie bei allen anderen Modellen und Theorien auch, der Anwendung gängiger oder spezieller mathematischer Methoden. Ohne geht es nicht! Ohne Mathematik bleibt das Fundament und das Wesen alles Existierenden im Dunkeln. Dennoch bleibt jedes noch so ausgeklügelte Modell der Natur bloße Krücke, mit der wir um die nie erreich- und vorstellbare „letzte” Wahrheit humpeln, nur um die kurzen Augenblicke vermeintlich naher Begegnung mit ihr zu genießen. Dessen sollten wir uns bewusst bleiben, aber die eine Erkenntnis ist immerhin schon erreicht:

die Natur ist mathematisch

in English:  horn torus / mathematical universe